die Klassiker und neues
Die klassischen Rezepte aus der Frühzeit des Kochvereins finden sich hier -- in klassisch alten Beschreibungen -- genauso wie Rezepte, die von Tag zu Tag entstehen
Aktuelles aus der Küche
Scharfer Belugalinseneintopf mit Erdäpfel und zweierlei Paprika
Schnecken/csigák
Gruß aus Italien - mit Schnecken
"Ohne Kneten Brot" - in Wirklichkeit aber zweimal Kneten Brot
Supplì
Gefüllte faschierte Bällchen an Kohlgemüse und Karotten-Pastinaken-Püree mit Kohlsprossen-Zwiebel-Garnitur oder ballons haché de Fred
Passierte Tomatensuppe mit Fleischtomaten aus eigenem Garten, verfeinert mit Liebstöckelsalz, Schlagobers & Basilikumgarnitur
Scharfer Belugalinseneintopf mit Erdäpfel und zweierlei Paprika
Traubensaftproduktion per Dampfentsafter, keine Zusatzstoffe, 100% Saft
Teeproduktion: Brombeerblätter, 2erlei Minze, Zitronenmelisse
Spanferkelkopf aus dem Backofen
Schinken im Brot ohne Foto vom Schinken im Brot…
Schinkenproduktion: Surkarree in Suppe gekocht und aufgeschnitten
Marillenverarveitung zu Likör, Marmelade, Sirup
Mangoldstile an Paprikapulver und Kümmel
Gemüseidee für die Kinder: das Gemüsemonster und Schinmenmund
Käse aus der Region, trapiert an Weintrauben mit Zwiebelchutney
Meeresfisch selbst geangelt in Salz-Mehl-Panade
Unreifer Apfel in Sojasauce-Apfelessig-Marinade mit Schokoladenpfeffer und Cardamon
Weihnachtswurstplatte
Slow cooked Paprika Schweineschulter, dick geschnitten
Rote Rübe in Weißwein und Apfelessig
Schichtfleisch vom Schopf - Schicht ist Pflicht
Spinat-Erdäpfelknödel mit Krautsalat
Chicken süßsauer
Käse/Lauch Crostata (aus Skyrim)
Kraut
Omlette/Tortilla Wrap mit Zwiebel, Speckwürfel, Paradeis und mildem Ayvar
Schön drapiertes Essen
Das Ungarn-Essen: Gemüse mit Reis
Meatloaf Wellington
Foto-Rezept: Gefüllte Melanzani
Kochen Sie mit der Fotoanleitung Schritt für Schritt Freds gefüllte Melanzani nach. Gefüllt mit: Käse, Knoblauch (was sonst) und Käse (ja noch einmal). Dann im Rohr gar gebacken.
XV, 7 (Toasts)
, dann traf ich mich mit Fred zum Einkaufen und gemeinsam mit Lukas fuhren wir zu mir, wo wir kochten. Aus den Massen an Brot fertigten wir Toasts. Das noch gute Fleisch, Zucchini, Jungzwiebel, Knoblauch, eingelegte Tomaten, Ziegenkäse, Gorgonzola, Mozzarella, echter Schinken, Pesto, Ei-Curry-Tramezini nochmal Knoblauch, und vielleicht mehr Sachen wurden gemeinsam im Ofen überbacken. Ein wahrlich umwerfendes Resultat. Erschöpft schauten wir dann fern.
XVI, 5 (Kartoffelknödel)
Bekam ein SMS von Fred, wie es für das wöchentliche Kochen stehe. Ich fragte, ob wir Kartoffelknödel machen wollen, da Bernhard wieder um Hilfe fragte, lud ich Lukas und Fred zu ihm ein, um dort zu Kochen. Ich machte in größter Eile den Kartoffelteig und fuhr zur Uni, um dort einzukaufen, nur um dann zu Bernhard zurückzufahren. Die Knödel wurden einerseits mit einer Speck-Faschiertes-Mischung gefüllt, die ungeheuerlich gut war und andererseits mit einer Thunfisch, Schafkäse, Rotezwiebel-Füllung. Dazu Sauerkraut und ein Salat, der aus der übriggebliebenen Thunfischfüllung gemacht wurde, dazu kam mehr Schafkäse und Zwiebeln sowie kleingeschnittener grüner Salat, dazu Öl und Essig. Das Essen war umwerfend gut.
XIIX, 3 (pikante Palatschinken)
Für heute war ausgemacht zu kochen. Bei Lukas. Ich kam zu spät nach Hitzing, dachte dort schneller hinzukommen. Wir gingen trotzdem Einkaufen für gefüllte Palatschinken. Bei Lukas gab es zuvor noch eine wunderbare Tomatensuppe, die recht fest war – er gab Brot hinein. In die Palatschinken kam ein Gemisch aus Zwiebeln, Speckwürfeln und Sauerkraut hinein. Der Teig selber war schon mit Knoblauch und Schnittlauch angereichert. Die gerollten Palatschinken kamen entweder in einen Speckmantel oder wurden mit Wurst belegt. Über alles kam noch Käse und Ei. Dazu wurde noch Zucchini und Tomatenstücke mitgebacken im Ofen. Zu denen kamen wir allerdings gar nicht mehr, selbst die 6 Palatschinken konnten wir nicht aufessen.
XX,2 (Blätterteig-taschen)
Nach einer Woche ohne Kochen, war es wieder zurück am Montag. Schon am Vortag schrieben wir, ich regte von Gabriel angeregt Blätterteigtaschen an, gefüllt mit Blattspinat und Schafkäse, dazu kamen dann noch weitere Füllvorschläge. Ich kam mal wieder als letzter, da überall so viele Menschen waren, auf der UB muss man momentan so lange waren, wie noch nie, die eingesparte Rückgabe ließ wohl auch die Ausgabe sparen. Vom Treffpunkt NIG fuhren wir Richtung Fred, zuerst zum türkischen Supermarkt dann zum Lidl, der wohl noch günstiger ist als der Hofer. Blattspinat gab es nicht, so wurde es Ananas, Broccoli, Schwammerl. Bei Fred machte er eine Hühnerlebersuppe: Er briet Zwiebeln, zur Leber gab er einen Bratensaft von früher dazu, den er aufgehoben und tiefgefrohren gelagert hatte, Wasser und sicherlich einen Haufen Gewürze. Für den Blätterteig schnitt ich die Schwammerl gab Broccoli dazu, mit Knoblauch und Sauerrahm machte ich das warm, sodass die Broccoli etwas auftauten. Flüssiger geworden gab ich es in den Teig und faltete zu. Lukas machte eine Tasche mit Schwammerl, Ananas, Käse und etwas von der Sauerrahmsauce. Fred hingegen Zwiebeln, Kracauerwurst, Knoblauch, Käse, womit er die restlichen Taschen füllte. Dazu gab es Knoblauchsauce, die übrigens im Idealfall zu gleichen Teilen aus Jogurt und Sauerrahm besteht, Salz, Pfeffer und Knoblauch, der sowohl gepresst oder geschnitten sein kann, nicht vergessen. Schon die Suppe füllte anständig, denn nicht vergessen es waren auch noch Nudeln und Paprikastücke drinnen, es schmeckte so großartig, wie der Saft von den gerollten Rindsbraten von Großmutti, der auch mit Nudeln gegessen wird. Athina war inzwischen zur Verstärkung hinzugeholt worden, sodass nur eine Tasche übrigblieb, die gemeinsam mit Cremespinat und der Knoblauchsauce gegessen wurde. Beide wurden noch modifiziert: in erstere kam Salz Pfeffer und Knoblauch in zweitere noch scharfe eingelegte kleingeschnittene Peperoni. Irgendwie ist es ungeheuerlich, dass auch beim 4. Kochen noch nie etwas abstoßendes herauskam, ich kann nichts negatives Schreiben, wie kann Kochen so einfach sein. Angesichts der Schwere des Essens musste zum Schluss noch ein selbstgebrannter Schnaps eingenommen werden 'Schwetzke', der viel zu scharf war, eher nur hygienischen Bedürfnissen nachkam. Lukas lud mich endgültig zur Proberaumparty ein, ich hatte mich gewehrt, da sie dermaßen exklusiv ist, jeder darf nur 4 Menschen einladen. Nach dem Essen wurde sehr kritisch über die Art geredet, welches Essen wir immer machen, es wird in einem fort gefüllt, davon muss fortgekommen werden. Als Plan wurde aber dann wieder ins Auge gefasst eine Ananas zu füllen. Fred hat ein irres Gerät, mit dem man das Fruchtfleisch aus der Hülle bohren kann und dabei die Hülle intakt lassen kann.
XXI, 3 (gefüllte Ananas)
Es wurden wahrlich noch Ananas gekauft und das entsprechende Material um diese zu füllen. In die erste kamen Meeresfrüchte, eine unterschätzte Zutat, von Fred Brokkoli, noch von Samstag, und Knoblauch. Gebraten gab die Mischung viel Wasser, sodass eine weitere Zutat für eine Suppe gewonnen wurde. Es kam Kompensationswein und ein Haufen Gewürze hinzu. Die zweite war die sogenannte mexikanische Ananas: Zwiebeln angebraten, Speck und Schinkenstücke, dann rote Bohnen, Peperoni vom letzten Mal, der letzte Rest vom Knoblauch, rote Paprika und zum Schluss eine Dose geschälte Tomaten. Mit Chilipulver, Salz und Pfeffer scharf würzen, ab und an war es mir gar zu scharf. Die dritte war die Obstsalatananas. Eine mir neue Frucht namens Kaki, Kiwi, Mandarine, Ananas, Zitronensaft und diverse Überreste von eingelegten Fruchtalkoholen – Rosine und etwas Apfel. Da wir nicht mit Maßband einkaufen waren, passte der Ananasaushöhler nicht, so musste ich zur Knochenarbeit mit Messer und Löffel und nicht mal ich schnitt mich, sondern Fred. Es ging zum Stopfen über, in die Ananas wurde gefüllt was geht, in Alufolie verhüllt ging es in den Ofen. Jetzt begannen die Enttäuschungen, die Ananashüllen entpuppten sich als reine Verzierung, ein Ananasgeschmack war nirgends auszumachen. Vielleicht lag es daran, dass 150 Grad zu wenig waren, oder die Zeit im Ofen zu kurz. Zu allem Überdruss war die Zeit dann doch lange genug um den Reis kalt werden zu lassen. So waren wir mit den umwerfend guten Einzelfüllungen konfrontiert, doch die Synthese mit der Ananas wollte nicht klappen. Bewiesen wurde allerdings, dass auch Ananas füllbar ist.
XXII, 4 (gefüllte Zwiebeln)
Die Zwiebeln wurden mit Faschiertem gefüllt, dieses wurde zuvor mit einem Ei und Semmelbröseln angerührt und mit zu wenigen Gewürzen angerührt und in Lukas neuer Pfanne gebraten. Die anderen Herren schnitten in der Zwischenzeit Gemüse: Zwiebeln, Champignons, Suppengemüse, Kürbis, Paprika und Fred entwickelte Höhe und Fluch in der Kunst des Zwiebelausdrückens. Das Gemüse wurde auf ein Backblech gelegt, die Zwiebeln darauf in die, die Fleischstücke kamen. Jede Zwiebel wurde noch mit Speck eingewickelt und mit einem anderen behütet, schließlich mit Käse bekrönt. Über das Gemüse kam der Bratrückstand, Rauchbier und Olivenöl und Knoblauch, natürlich vom Fleisch bis hin zum Gemüse überall dabei, neben Knoblauch auch überall noch Salz und Pfeffer dazu. Das kam in den Ofen. Dazu wurde Kartoffelpüree, aus der Packung, und Bratzwiebeln gereicht. Und schließlich wurde gar gegessen und zwar nicht übel. Zwiebeln sind einfach großartig.
XXVII, 9 (gefülltes Fleisch)
Das Fleisch wurde gefüllt und paniert. Füllen waren: Sojasprossen, Knoblauch, getrocknete Tomate – Mozzarella – Thunfisch – Zwiebeln – Schafkäse – Vogerlsalat und Sauerkraut und ich weiß nicht was sonst noch so alles gefunden wurde bei einem Blick durch die Küche, beim 4. fehlte uns der Plan. Das Hühnerfleisch rund herum zusammengesteckt, dann normal paniert nochmal Ei und Spezialpanier: Die ersten beiden mit Apfelchips, die zweiten mit Kürbiskernen und Wasabierdnüssen. In ausreichend Fett gebraten und dann sicherheitshalber noch in den Ofen. Dazu gab es Kartoffelsalat, sie wurden im Druck fertig gemacht, dann unter kaltem Wasser geschält. Hinzu kam Öl-Essig-Salz-Pfeffer-Zwiebeln-Schafkäse und Vogerlsalat. Da das Braten so lange dauerte entstand noch ein Salat aus Thunfisch-Vogerlsalat-Sojasprossen-getrocknete Tomaten, in den allerdings etwas viel Salz kam. Nach Rekordzeit in der Küche wurde dann endlich gegessen. Die Apfelpanier enttäuschte etwas und für mich war es zu viel Fleisch im Vergleich zur Füllung. Die zweite Panier schmeckte wie Kornspitz, großartig darunter befand sich auch Semmelbröseln. Die Salate waren einfach umwerfend, wobei der Kartoffelsalat immer besser wurde, so großartig sauer.